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Damen: Nur kurz ein Favoritenschreck

Im vergangenen Sonntag hatte die erste Damen Aufstiegsaspirant TSV Schwarzenbek zu Gast. Zunächst einmal freuten sich alle am Lämmersieth, dass das Spiel überhaupt stattfand. Die anderen Spiele des Spieltags waren wegen der hohen Corona Infektionszahlen von den Teams freiwillig ausgesetzt worden und bereits am Freitag hatte der HTTV bekannt gegeben, dass der Spielbetrieb in Hamburg ab der nachfolgenden Woche unterbrochen wird. Wir und die Schwarzenbekerinnen wollten aber zunächst noch ein letztes Mal spielen und die anwesenden 15 Zuschauer nochmal ein packendes Spiel sehen.

Auf dem Papier ging die TTSG als krasser Außenseiter in die Partie, denn die „schwächste“ Spielerin der Gegnerinnen hatte mehr QTTR-Punkte, als die „stärkste“ Spielerin von uns. Im oberen Paarkreuz hatte Schwarzenbek zwei Spielerinnen am Start, die bereits erfolgreich in der zweiten und dritten Bundesliga gespielt haben und bislang in dieser Saison ungeschlagen waren. Die beiden Spielerinnen blieben auch ungeschlagen, aber kurz hatten wir die Hoffnung, die verlorenen Punkte durch Siege im unteren Paarkreuz auszugleichen. Maike, Ann Kristin, Anja und Michi traten an diesem Sonntag für die erste Damen an. Michi fertigte die Schwarzenbeker Nummer 3 kurz und schmerzlos mit 3:0 ab und Anja gelang nach 0:2 Rückstand und furioser Aufholjagd noch ein 3:2 Sieg. Und schon stand es tatsächlich 2:2. Kurze Hoffnung, an diesem Tag zum Favoritenschreck zu werden. Die Hoffnung währte nur kurz, das Spiel endete letztlich 2:10. Erwähnenswert noch Michis Match gegen die gegnerische Nummer 2, die immerhin 300 QTTR Punkte mehr hatte. Hier entwickelte sich ein Spiel fast auf Augenhöhe mit vielen guten Ballwechseln. Es endete allerdings 3:1 für Schwarzenbek.

Es war aber schön, nochmal vor Zuschauern spielen zu können. Es wurden am Lämmersieth an diesem Tag viele schöne Ballwechsel und viel Kampfgeist und Leidenschaft gesichtet. Manchmal ist gewinnen eben auch zweitrangig. Dank auch an den TSV Schwarzenbek, dafür dass auch Interesse bestand, nochmal zu spielen. Es war ein sehr schöner, emotionaler Tischtennisnachmittag.

Darüber wie es mit der Saison weitergeht, werden an dieser Stelle informieren.

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