
3. Damen: Vom Abstiegskandidat zum Spitzenteam
Als Aufsteiger mit dem Ziel Klassenerhalt ist die dritte Damen in die Verbandsoberligasaison gestartet. Nach 16 von 20 gespielten Spielen steht das Team vollkommen verdient auf dem dritten Tabellenplatz. Mit Abstand zum Verfolgerteam und nur einem Punkt Rückstand auf Platz 2 ist sogar der Aufstiegsrelegationsplatz in Reichweite. Damit hätten vor der Saison wahrscheinlich nicht einmal die kühnsten Optimisten gerechnet. Das ist einfach ganz ganz stark!!!
Zur neuen Saison kam Tineke von der ersten Damen neu zum Team hinzu. Mit einer positiven Bilanz im oberen Paarkreuz konnte Tineke die Lücke schließen, die vor zwei Jahren hauptverantwortlich für den Abstieg war: das Fehlen einer spielstarken Spielerin, die oben regelmäßig punktet. Regelmäßig oben punkten tat auch Annika, die mit 17:11 die (bisherige) Saison ihres Lebens spielte. Trotz Schwangerschaft mussten ihr die Gegnerinnen regelmäßig gratulieren. Sie konnte ihren Allzeit QTTR-Bestwert im 9. Monat erreichen. Einfach nur krass!
Auch im unteren Paarkreuz wurde stets fleißig gepunktet. Besonders durch Svenja (16:6 Siege), aber auch Hanna und Franzi stehen positiv. Wenn im oberen Paarkreuz mal jemand fehlte, dann sprangen Michi (in der Hinserie) und Manshika (in der Rückserie) aus der zweiten Damen ein und sammelten ebenfalls fleißig Punkte. Läuft also!
Gegen die zweite Damen der TTSG, die gerne den Aufstieg in die Oberliga schaffen würde, wurden ein Sieg und ein Unentschieden erspielt. Ein besonderes Highlight war auch ein Unentschieden beim Verfolgerteam aus Kaltenkirchen. Nachdem die zweite Damen hier verloren hatte, gelang dem Team im direkten Anschluss ein Unentschieden.
Da die zweite Damen aktuell schwächelt, wer weiß ob die dritte Damen nicht vielleicht doch noch überholen kann?! Gegen den Bargfelder SV, gegen den die zweite Damen klar verlor, konnte ohne Tineke und Annika am eine Woche später ein deutlicher Sieg herausgespielt werden.
Es bleibt also spannend bis zum Saisonende. Allerdings mit dem Vorteil, dass man frei aufspielen kann und um den Klassenerhalt nicht mehr gebangt werden muss.