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1. Damen: der weite Weg in die Oberliga

Die erste Damen steht als Aufsteiger in die Oberliga fest. Ab der kommenden Saison geht es damit nicht nur wie gewohnt nach Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg sondern auch nach Berlin und Brandenburg. Das ehrgeizige Saisonziel Aufstieg, dass sich das Team vor der Saison gesetzt hatte, konnte also tatsächlich erreicht werden. Obwohl es zwischenzeitlich nicht mehr danach aussah, denn der Weg in die Oberliga war steinig und voller Hindernisse. Nach einer makellosen Hinserie mit 20:0 Punkten hatten weder wir noch große Teile der Konkurrenz Zweifel daran, dass es mit dem Aufstieg klappen sollte. Auch wenn nur ein Team direkt aufsteigt und der Zweitplatzierte in die Relegation muss. Erster Dämpfer war die Niederlage im ersten Spiel der Rückserie gegen das ebenfalls aufstiegsmotivierte Team des SC Poppenbüttel III. Im Doppel konnten eine 2:0 Satzführung und Matchbälle nicht über die Ziellinie gebracht werden. So gab es statt einem 7:7 eine 5:8 Niederlage. Bis drei Spieltage vor Schluss führten die Damen der TTSG Urania-Bramfeld trotzdem ohne weitere Punktverluste mit drei Punkten Vorsprung vor dem SC Poppenbüttel III die Tabelle an. 3 Spiele, 2 Siege mussten her für die Meisterschaft. Gehandicapt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Nummer 1 Maike Teuber gab es in Rostock eine 3:8 Niederlage. Am nächsten Tag kam es zum Derby gegen den Drittplatzierten aus Ohe. Ein Sieg war Pflicht. Maike stellte sich trotz Verletzung an den Tisch und holte zwei Einzelpunkte. Letztlich kam aber eine 6:8 Niederlage heraus. Die Nerven lagen blank. 5 Matches gingen in den fünften Satz, alle fünf Matches gingen verloren. Damit stand fest, dass auch mit einem Sieg im letzten Spiel gegen den FC St. Pauli die Meisterschaft nur noch zu holen war sollte Poppenbüttel patzen. Zum Saisonabschluss gab es vor 50 Zuschauern einen starken 8:5 Sieg, aber Poppenbüttel patzte nicht also Vizemeister und Relegation. Die Relegation führte das Team nach Berlin. Mit einem Neunsitzer mit Mannschaft, Coach und Fans machten wir uns Anfang Mai auf den Weg in die Hauptstadt um dort beim Oberligateam von Eintracht Berlin zu bestehen. Die Stimmung in der Halle war Wahnsinn, wir mit 15 Leuten und ca. 50 Anhänger von Berlin. Eine großartige Sache vor so vielen Leuten um den Aufstieg zu spielen nur leider lief es sportlich extrem schlecht. Das Team aus Berlin kam in extra starker Aufstellung in der die Berlinerinnen seltenst während der Saison gespielt hatten und niemals in die Abstiegsrelegation gerutscht wären. Wir gaben alles aber letztlich sprangen nur drei Einzelpunkte von Nancy, Michi und Anja heraus und ein spannendes und unterhaltsames Wochenende in der Hauptstadt. Also auch die zweite Chance zum Aufstieg in die Oberliga nicht genutzt. Eine Chance blieb: Würde das Oberligateam von Schwarzenbek II in der Relegation zur Regionalliga gewinnen wäre noch ein Platz in der Oberliga frei vorausgesetzt kein Team aus der Regionalliga verzichtet auf die Liga und startet stattdessen in der Oberliga. Schwarzenbek II gewann die Relegation und kein Team verzichtete auf die Regionalliga (Absurderweise zog Schwarzenbek die Mannschaft später komplett zurück). Damit war er über Umwege doch noch da, der Aufstieg der 1. Damen in die Oberliga. Insgesamt spielen in der neuen Saison also vier Teams der TTSG überregional, die 1. Damen am höchsten. Wenn man bedenkt, dass wir über Jahre gegen den Abstieg in der Verbandsoberliga gespielt haben ein riesiger Erfolg und eine großartige Entwicklung. In der kommenden Saison geht es dann ja auch wieder gegen den SC Poppenbüttel III die uns dieses Jahr bei der Mission Aufstieg ganz schön im Weg waren und wir brennen auf Revanche. Ziel für die neue Saison ist natürlich erstmal „nur“ der Klassenerhalt und natürlich viel Spaß bei Matches gegen neue Gegner, vor mehr Zuschauern und mit weiteren Reisen. Das Team wird verstärkt durch die regionalligaerprobte Jessica Boy, die aus Oldenburg zu uns kommt sowie durch Ramona Peter aus unserer zweiten Mannschaft. Wir freuen uns auf die Oberliga!

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